Der schöne Niederrhein

Lauftreffausflug am 18.06.2017

Wie üblich sollte es am Sonntagmorgen pünktlich los gehen. Alles sah gut aus: der Bus ist da, Busfahrer René ist gut gelaunt, die Plätze im Bus sind gut gefüllt und Klaus und Otto haben alles im Griff!

8:26 h, Otto zählt die Anwesenden und kommt zum Ergebnis: 51 ! Alles klar und los geht’s! Der Bus biegt nach rechts Richtung Bahnhof ab. Plötzlich werden Rufe laut, die Otto’s Zählung doch ehr zu einer groben Schätzung der angemeldeten Mitfahrerinnen und Mitfahrer degradieren. René bringt den Bus so eben noch auf der Bushaltestelle zum stehen und Hilde erreicht mit letzter Kraft die Bustüre.
Herzlich willkommen! Jetzt kann’s dann wirklich losgehen!
Aber wo können wir herfahren? Die A3 ist hier und da vermutlich gesperrt. Mehrere Ortskundige versuchen Ausweichstrecken zu finden.
9:50 h sollen wir in Gescher sein. Wie kann das noch klappen?
Aufgrund eines Insidertipps lenkt René den Bus dann einfach auf den kürzesten Weg auf die A3 und dann Richtung Oberhausen. Und siehe da, die Autobahnauffahrt ist geöffnet und keine Sperrung weit und breit! Gut gemacht! Wir sind alleine auf der Autobahn, außer uns hatte wohl keiner den Tipp bekommen….

9:50 h, Gescher, Frühstück im Glashaus. Wir sind pünktlich da und das Frühstück ist üppig und lecker. Ein guter Start in den Tag!

Um 11:00 h sind wir dann in der Glocken und Kunstguss-Manufaktur “Petit & Gebr. Edelbrock”. Tolle Führung und grosse Glocken!

Glockengießerei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes steht dann endlich der Besuch bei den Wildpferden im Merfelder Bruch bei Dülmen! Das Highlight der Tour!
Und, NEIN, wir haben leider keine Pferdeherde gesehen, die in einer grossen Staubwolke über die Prärie gallopieren… Schade!
Aber viele waren es doch und eine sehr interessante Führung haben wir auch bekommen.

Wildpferde

 

 

 

 

 

 

 

 

Rein in den klimatisierten Bus und weiter! Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier! Wir müssen was erleben!
Und so kommen wir kurze Zeit später in der Warteschlange am Kuchenstand auf dem Spargelhof Schulte-Scherlebeck bei Herten an. Zum Glück muss man ja nicht in die Kuchenschlange, man kann auch zum Flammkuchenstand, an dem es genauso langsam geht…
Auch wieder: alles sehr lecker! Und Erdbeeren, Spargel und Wurstwaren wandern mit in den Bus.

Weiter geht’s nach Crange. Ziel ist die Destillerie Eicker & Callen. Das ist klar, steht so im Programm. Otto und Klaus waren ja auf ihrer Erkundungstour schon da und kennen den Weg! Oder war da Alkohol im Spiel? Adresse ins Navi und los!
Am Zielort stellt Klaus fest: “Wir waren ja schon hier, aber hier war das nicht!” Blöd! Falsche Stadt im Navi? Oder falsche Adresse? Grosse Verwirrung! Erst liegt Wanne-Eickel nördlich von Herten, das zeigten uns die Fahrtrichtungsschilder “Emden” auf der A31. Und jetzt ist die alte Drogerie Meinken plötzlich weg… Ganz schön “spacy” die Tour, sagt Otto, um die Schuld von Klaus, René und ihm selber ins Weltall zu verschieben.
Hat geklappt. Nach einigen Telefonaten sind wir dann tatsächlich in der Alten Drogerie und der Heimat des “Mond von Wanne-Eickel” angekommen.

Schon ein paar Verkostungsrunden später geht’s dann Richtung Heimat. Familie Bröcker wartet schon auf uns und pünktlich um 18:00 h beginnt der Aufbau des Lauftreffbuffetts!
Diesmal ist auch der Bauernladen im Gut zur Linden geöffnet! Danke!
Das Buffett, die spitzenmäßig gegrillten Würstchen und die Leckerli, die zum Essen gereicht wurden, sind mal wieder erster Klasse und bedürfen keiner weiteren Beschreibung! Toll!

der Grill
Danke Frank

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen 21:00 Uhr passiert es dann: das Ende des Lauftreffausflug 2017 wird eingeläutet.
Sehr schön war’s! Und ein bisschen abenteuerlich und noch mehr spacy! Danke Klaus und Otto, wir freuen uns auf 2018!
Eine sehr erfreuliche Info gab’s schon am Grillplatz: Familie Bröcker freut sich schon drauf, wenn wir im nächsten Jahr wieder bei ihnen Rast machen!

Das war’s für 2017, vielen Dank nochmals an Klaus, Otto und natürlich an die Haaner Feldsenquelle, die uns die akoholfreien Getränke sponsorte und Richard, von dem das gute Brauhausbier kam!

Jörg

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